Worldcoin (WLD) ist um mehr als 16 Prozent stark gestiegen, nachdem ein Forbes-Bericht meldete, dass OpenAI an einem sozialen Netzwerk arbeitet. Ziel ist es, daWorldcoin (WLD) ist um mehr als 16 Prozent stark gestiegen, nachdem ein Forbes-Bericht meldete, dass OpenAI an einem sozialen Netzwerk arbeitet. Ziel ist es, da

Worldcoin steigt um 16 Prozent – OpenAI prüft „Proof of Personhood“

Worldcoin (WLD) ist um mehr als 16 Prozent stark gestiegen, nachdem ein Forbes-Bericht meldete, dass OpenAI an einem sozialen Netzwerk arbeitet. Ziel ist es, das wachsende Bot-Problem im Internet mit „Proof of Personhood“ anzugehen.

Laut dem Bericht befindet sich das Projekt noch ganz am Anfang. Das Team besteht aus weniger als zehn Menschen. Quellen sagen, OpenAI prüft biometrische Möglichkeiten zur Verifikation, unter anderem mit Apples Face ID und der Iris-Scan-Technologie von World.

Worldcoin-Kurs steigt nach OpenAI-Social-Media-Gerüchten. Quelle: CoinGecko

Bericht zu OpenAI-Sozialnetzwerk löst überraschende Marktreaktion aus

Der WLD-Kurs stieg innerhalb weniger Stunden auf etwa 0,53 USD. Das ist eine der stärksten Tagesbewegungen der letzten Monate.

Der Handelsumsatz schnellte ebenfalls hoch, denn Anleger reagierten auf die mögliche Bestätigung der Grundidee von Worlds Identitätsmodell.

Das World Network, früher Worldcoin, will beweisen, dass Nutzerinnen und Nutzer echte und einmalige Menschen sind. Dazu sind keine klassischen Ausweise nötig.

Das System nutzt ein Gerät, genannt Orb, um die Iris eines Menschen zu scannen. Daraus wird ein kryptografischer Nachweis erstellt, die sogenannte World ID.

Das Projekt erklärt, es speichert keine rohen biometrischen Bilder. Stattdessen wandelt es sie in datenschutzfreundliche Kennungen um, die doppelte Identitäten verhindern sollen.

Die Idee dahinter heißt Proof of Personhood.

Im Gegensatz zu KYC möchte „Proof of Personhood“ nicht klären, wer jemand ist. Es soll nur bestätigen, dass jedes Konto zu einem echten Menschen gehört.

Das wird immer wichtiger, weil immer mehr KI-Bots auf Sozialen Plattformen, in Abstimmungssystemen und bei Token-Verteilungen auftauchen.

Das Bot-Problem zwingt Plattformen, Identität neu zu denken

Im letzten Jahr hat das World Network seine Infrastruktur ausgebaut und die World ID bekannter gemacht. Trotzdem gab es in einigen Regionen immer wieder Streit mit Behörden, die sich um biometrische Daten sorgen.

Diese Probleme haben die Einführung in manchen Märkten verlangsamt. Sie haben aber auch die Diskussion über digitale Identität und Privatsphäre verstärkt.

Der OpenAI-Bericht kommt genau dann, als große Plattformen offen gegen Bots kämpfen.

Zu Beginn dieses Monats hat X ihre API- und Algorithmus-Regeln geändert, um sogenannte InfoFi-Krypto-Projekte zu blockieren. Diese hatten Nutzer finanziell für Beiträge und Interaktionen belohnt.

X meint, solche Anreize hätten Bot-Aktivität und schlechte Inhalte gefördert und das Spam-Problem der Plattform verschärft.

Diese Entwicklungen zeigen eine deutliche Veränderung: Plattformen setzen inzwischen stärker auf klare Regeln für Identität und Teilnahme, statt nur auf nachträgliche Moderation.

Proof of Personhood ist heute eine der wenigen möglichen Lösungen, die nicht auf vollständige Offenlegung der Identität setzen.

OpenAI hat zwar noch kein Produkt vorgestellt und keinen Zeitplan genannt. Zudem zeigt die Marktentwicklung, wie aufmerksam Krypto-Anleger darauf reagieren, wenn Tech-Konzerne das Thema dezentrale Identität und menschliche Verifikation ernst nehmen.

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