OKX hat seine kryptogestützte Zahlungskarte im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum eingeführt.
Die Karte ermöglicht es Nutzern, Stablecoins direkt bei Händlern über das Mastercard-Netzwerk auszugeben, ohne manuelle Konvertierungen oder vorgeladene Guthaben.
Die OKX Card ging diese Woche live und bringt das, was das Unternehmen „Stablecoin-First-Finanzierung" nennt, zu europäischen Nutzern. Laut OKX-Ankündigung richtet sich die Karte an Personen, die bereits in Krypto-Ökosystemen aktiv sind und praktische Ausgabemöglichkeiten wünschen.
Nutzer können jetzt mit USDC oder USDG bezahlen, die in ihren OKX Pay-Konten gehalten werden. Die Karte handhabt Konvertierungen automatisch am Point of Sale und wandelt Stablecoins in Euro für die Händlerabrechnung um.
Das Setup verbindet sich direkt mit Smart Wallets. Das bedeutet, dass Nutzer das volle Eigentum an ihren Kryptowährungen behalten, bis zu dem genauen Moment, in dem sie eine Transaktion abschließen. Keine Drittverwahrung oder Vorab-Aufladungen sind erforderlich.
Händler erhalten standardmäßige Fiat-Zahlungen über die Infrastruktur von Mastercard. Aus ihrer Sicht ändert sich nichts. Die Krypto-Mechanik geschieht vollständig auf der Seite des Nutzers.
Wenn jemand einen Kauf tätigt, konvertiert die Karte Stablecoins sofort in Euro. Der Prozess läuft im Hintergrund ab, während die Zahlung über das Netzwerk von Mastercard abgewickelt wird.
OKX hat die Preisgestaltung so strukturiert, dass die Kosten minimiert werden. Das Unternehmen erhebt keine Transaktionsgebühren für Kartenkäufe, egal ob in Euro oder anderen Währungen.
Devisengebühren fallen ebenfalls nicht an. Bei Transaktionen in Nicht-Euro-Währungen stellt Mastercard den Konvertierungskurs ohne zusätzliche Aufschläge von OKX bereit.
Die einzigen Kosten entstehen durch die Konvertierung von Krypto in Fiat. Eine Preisdifferenz von 0,4% gilt während dieser Konvertierung, die die Standard-Wechselmechanik widerspiegelt und keine Plattformgebühren darstellt.
Laut OKX-Blog fallen für die Karte keine weiteren Gebühren an. Es gibt keine Ausstellungsgebühren, monatliche Kosten, Jahresgebühren oder Inaktivitätsstrafen.
Die Karte wird als reines virtuelles Produkt eingeführt. Nutzer können sie zu Apple Pay oder Google Pay auf kompatiblen Geräten für Online- und In-Store-Käufe hinzufügen.
OKX führt ein Cashback-Werbeprogramm für Erstnutzer durch. Diejenigen, die mit USDG ausgeben, können sofort Belohnungen verdienen, ohne Staking- oder Sperrfristen.
Die ersten 30 Tage bieten bis zu 20% Cashback auf berechtigte Käufe. Sätze und Obergrenzen variieren je nach Nutzerstufe innerhalb des OKX-Ökosystems.
Cashback wird unmittelbar nach qualifizierenden Transaktionen auf Konten gutgeschrieben. Die Belohnungen erfolgen in Kryptowährung, nicht in Fiat-Währung.
Nach Ende des Aktionszeitraums hängt das laufende Cashback vom VIP-Status ab. Nutzer höherer Stufen behalten Zugang zu Belohnungen mit definierten monatlichen Limits. Standardkonten erhalten möglicherweise kein Cashback außerhalb spezieller Aktionen.
OKX weist darauf hin, dass alle Aktionsbedingungen Änderungen unterliegen. Nutzer sollten aktuelle Sätze überprüfen, bevor sie Annahmen über Belohnungsniveaus treffen.
Die Karte ist jetzt in EU-Mitgliedstaaten und Norwegen zugänglich. Zwei EWR-Länder bleiben von der aktuellen Einführung ausgeschlossen: Island und Liechtenstein.
OKX operiert unter Lizenzierung der europäischen Markets in Crypto-Assets-Verordnung. Während die Karte selbst nicht als MiCA-Produkt klassifiziert ist, entspricht sie den geltenden europäischen Zahlungsvorschriften durch das Mastercard-Framework.
Das Unternehmen hat die Karte für Nutzer entwickelt, die mit Stablecoins und digitalen Wallets vertraut sind. Der Einstieg erfordert das Halten unterstützter Assets in einem OKX Pay-Konto und die Aktivierung der Karte über die OKX-App.
Die Karte funktioniert überall dort, wo Mastercard akzeptiert wird. Dies umfasst Millionen von Händlern in ganz Europa und weltweit und bringt Krypto-Ausgaben näher an Mainstream-Zahlungsgewohnheiten.
Der Beitrag OKX startet Krypto-Zahlungskarten in Europa erschien zuerst auf Live Bitcoin News.


