Senator Thom Tillis hat erklärt, dass er sich der Nominierung von Kevin Warsh als Vorsitzender der Federal Reserve widersetzen wird, bis die strafrechtliche Untersuchung gegen Jerome Powell abgeschlossen ist. Tillis, ein Mitglied des Senate Banking Committee, betonte die Bedeutung des Schutzes der Federal Reserve vor politischer Einflussnahme. Er machte seine Position in einer Erklärung deutlich und betonte, dass die Unabhängigkeit der Federal Reserve nicht verhandelbar sei.
Laut einem CNBC-Bericht erklärte Senator Tillis, dass er sich gegen die Bestätigung von Kevin Warsh als Vorsitzender der Federal Reserve aussprechen werde. Er nannte die laufende Untersuchung durch das Justizministerium (DOJ) gegen Vorsitzenden Jerome Powell als seinen Grund.
Die strafrechtliche Untersuchung geht auf die Renovierung des Hauptsitzes der Federal Reserve und Powells Aussage vor dem Kongress zu diesem Projekt zurück. Powell glaubt, dass die Untersuchung politisch motiviert ist, da sie mit seiner Weigerung zusammenfällt, die Zinssätze auf Wunsch von Präsident Trump zu senken. Tillis betonte jedoch, dass diese Angelegenheit geklärt werden müsse, bevor mit neuen Nominierungen für die Federal Reserve fortgefahren werden könne.
Tillis' Opposition könnte ein Hindernis für Warshs Nominierung darstellen, da er ein wichtiges Mitglied des Senate Banking, Housing, and Urban Affairs Committee ist. Dieses Komitee besteht aus 13 Republikanern und 11 Demokraten, was bedeutet, dass eine einzige republikanische Gegenstimme gegen Warsh wahrscheinlich zu einer Pattsituation führen würde.
Ohne eine Empfehlung zur Zustimmung würde Warshs Nominierung nicht zur Abstimmung an den vollständigen Senat weitergeleitet. Warsh, der von Präsident Trump nominiert wurde, ist ein ehemaliger Gouverneur der Federal Reserve mit tiefem Verständnis für Geldpolitik.
Trotz Tillis' Opposition argumentieren Warshs Unterstützer, dass seine Qualifikationen ihn zu einem geeigneten Kandidaten für die Leitung der Federal Reserve machen. Die laufende DOJ-Untersuchung und das politische Klima rund um die Nominierung könnten den Bestätigungsprozess jedoch erschweren.
Auch demokratische Gesetzgeber haben Bedenken hinsichtlich Warshs möglicher Nominierung geäußert. Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts kritisierte den Schritt und sagte, dass kein Republikaner, der behauptet, sich um die Unabhängigkeit der Federal Reserve zu kümmern, Warsh unterstützen sollte.
Die wachsende Spannung um Warshs Nominierung spiegelt breitere politische Spaltungen über die zukünftige Führung der Federal Reserve wider. Die laufende Untersuchung gegen Jerome Powell verkompliziert einen bereits umstrittenen Nominierungsprozess zusätzlich. Während einige Republikaner Warshs Kandidatur unterstützen, könnten die politischen und rechtlichen Herausforderungen rund um die Nominierung die Bestätigung insgesamt verzögern oder zum Scheitern bringen.
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