Ursprünglich wollte Tether zwischen 15 und 20 Mrd. USD zu einer Bewertung von 500 Mrd. USD einsammeln. Diese Summe hätte den Stablecoin-Herausgeber zu einem derUrsprünglich wollte Tether zwischen 15 und 20 Mrd. USD zu einer Bewertung von 500 Mrd. USD einsammeln. Diese Summe hätte den Stablecoin-Herausgeber zu einem der

Tether zieht sich von 500-Mrd.-USD-Fundraising zurück – Kommt der IPO jetzt doch?

3 Min. Lesezeit

Tether, der Herausgeber des Stablecoins USDT mit einem Volumen von 185 Mrd. USD, hat seine Pläne für eine große private Kapitalaufnahme deutlich zurückgefahren.

Dadurch gibt es Zweifel an einem möglichen Börsengang, über den Krypto-Insider wie BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes spekuliert hatten.

Investoren machen Druck: Tether prüft seine Finanzierungspläne neu

Ursprünglich wollte Tether zwischen 15 und 20 Mrd. USD zu einer Bewertung von 500 Mrd. USD einsammeln. Diese Summe hätte den Stablecoin-Herausgeber zu einem der wertvollsten Privatunternehmen der Welt gemacht.

Laut Financial Times plant Tether nun, höchstens 5 Mrd. USD aufzubringen – oder vielleicht sogar kein Geld anzunehmen.

Dieser Rückzug folgt auf ein Jahr mit vielen Gerüchten am Markt. Im September 2025 belebte Hayes die Spekulationen um einen Börsengang wieder. Er meinte, ein öffentliches Listing von Tether könnte Circles erfolgreichen USDC-Börsengang in den Schatten stellen.

Damals lag die Bewertung von Tether bei über 500 Mrd. USD. Damit lag das Unternehmen in einer Reihe mit Technologie- und Finanzgrößen wie SpaceX, OpenAI und ByteDance.

Hayes sah das mögliche Listing als strategischen Schritt. Die USDT-Zirkulation von 185 Mrd. USD und die Struktur zur Generierung von Einnahmen würden Tether Vorteile gegenüber Circle verschaffen.

Allerdings hat die Stimmung der Investoren den Hype gebremst. Anleger waren angeblich von der hohen 500-Mrd.-USD-Bewertung abgeschreckt und nannten als Gründe:

  • Regulatorische Prüfungen
  • Bedenken bei der Transparenz der Rücklagen und
  • Frühere Vorwürfe zur illegalen Nutzung.

Tether bleibt trotz Gegenwind profitabel – Börsengang weiterhin offen

Eine aktuelle Herabstufung durch S&P Global Ratings hat zusätzlich gewarnt: Tether ist verstärkt in risikoreiche Anlagen wie Bitcoin und Gold investiert. Das sorgt für noch mehr Vorsicht.

Der schwache Kryptomarkt der letzten sechs Monate hat die Begeisterung für extrem hohe Bewertungen weiter gedämpft – selbst beim gewinnstärksten Unternehmen des Sektors.

Ardoino bleibt jedoch von den Grundlagen von Tether überzeugt. Die Schätzung von 15 bis 20 Mrd. USD sei ein Missverständnis gewesen. Laut Ardoino wäre man „sehr glücklich“, wenn man kein neues Kapital aufnehmen würde.

Tether meldete für 2025 einen Gewinn von 10 Mrd. USD. Das ist etwa 23 Prozent weniger als im Vorjahr. Grund dafür ist der geringere Bitcoin-Kurs, wobei starke Renditen aus Goldanlagen den Rückgang abfederten.

Tether ist weiterhin sehr profitabel und braucht eigentlich kein weiteres Kapital. Daher geht es bei der Kapitalaufnahme wohl mehr um Glaubwürdigkeit und strategische Partnerschaften, weniger um Bargeld.

Kommt der IPO wirklich? Das steckt dahinter

Der Strategiewechsel verändert auch die Erwartungen an den Tether-Börsengang. Ein öffentlicher Börsengang ist jetzt nicht mehr unmittelbar zu erwarten. Dennoch könnten neue Regeln und geplante Vorhaben das Thema in Zukunft wieder wichtiger machen.

Neue US-Richtlinien zu Stablecoins unter Präsident Trump und Tethers neuer USAT-Token, der US-Regularien erfüllt, könnten einen Weg für mehr Anerkennung im US-Markt schaffen.

Daraus folgt: Wenn sich das Marktumfeld verbessert, könnte 2026 ein Börsengang doch wieder möglich sein – allerdings vielleicht mit einer niedrigeren Bewertung.

Der vorsichtige Kurswechsel ist zudem ein Signal für die ganze Krypto-Community. Als wichtigste Reservewährung im Markt mit riesigen Beständen an Staatsanleihen und Gold rückt Tether jetzt Gewinne und Transparenz stärker in den Vordergrund und setzt weniger auf reine Hoffnung.

Für andere große Krypto-Firmen, die an die Börse wollen, dient Tether nun als Beispiel: Nachhaltiges Wachstum und wirtschaftliche Stärke werden für das Vertrauen der Investoren immer wichtiger – auch bei bekannten Namen in der Szene.

Man sollte zudem wissen, dass Paolo Ardoino schon früher sagte, das Unternehmen müsse nicht unbedingt an die Börse gehen. Gleichzeitig schloss er diesen Schritt aber auch nicht vollständig aus.

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