XRP stand kurz vor einem massiven Problem: Das zugrunde liegende Netzwerk ist nur knapp einer schwerwiegenden Sicherheitslücke entgangen. In einem geplanten Update befand sich ein gravierender Fehler, der gerade noch rechtzeitig durch künstliche Intelligenz (KI) entdeckt wurde.
Nach Angaben von Beteiligten waren nahezu 80 Milliarden US-Dollar (68 Milliarden Euro) an Wert einem Risiko ausgesetzt. Das entspricht nahezu der gesamten Marktkapitalisierung von Ripples Kryptowährung.
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Kurz zusammengefasst
Die Schwachstelle wurde am 19. Februar von „Apex“, einem KI-Sicherheitstool des Unternehmens Cantina, gemeinsam mit dem Sicherheitsexperten Pranamya Keshkamat entdeckt. Sie identifizierten einen „kritischen Fehler“ im Code eines geplanten Updates.
Über diese Lücke hätten Angreifer Transaktionen ausführen und Gelder von beliebigen Konten abziehen können – ohne im Besitz der privaten Schlüssel der jeweiligen Inhaber zu sein.
Cantina-CEO Hari Mulackal bezeichnete das Risiko als enorm. Seiner Einschätzung nach hätte es sich um „den größten Hack aller Zeiten gemessen am Dollarwert“ handeln können. Fast 80 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten standen potenziell auf dem Spiel.
Der Fehler befand sich in einem sogenannten Amendment, also einer vorgeschlagenen Regeländerung. Ein solches Amendment wird erst aktiv, nachdem Validatoren im Rahmen einer Abstimmung zugestimmt haben.
Die Schwachstelle wurde entdeckt, während sich der Vorschlag noch in dieser Abstimmungsphase befand und noch nicht aktiviert war. Die XRP Ledger Foundation betonte daher, dass zu keinem Zeitpunkt Gelder tatsächlich in Gefahr gewesen seien.
Anschließend wurde ein Notfall-Update veröffentlicht, um zu verhindern, dass das fehlerhafte Amendment aktiviert werden konnte. Zudem wurden die Validatoren dazu aufgerufen, gegen den Vorschlag zu stimmen.
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