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Buterin nimmt Ethereums zentrale Engpässe mit umfassender Überarbeitung ins Visier

2026/03/02 06:41
3 Min. Lesezeit

Vitalik Buterin verlagert die Diskussion über die Skalierung von Ethereum weg von Layer 2 (L2) und zurück zum Kern des Protokolls.

Der russisch-kanadische Innovator argumentiert, dass die größten langfristigen Einschränkungen von Ethereum nicht Rollups oder Blob-Kapazität sind, sondern tiefere architektonische Engpässe innerhalb des State-Trees und der virtuellen Maschine des Netzwerks.

Vitalik Buterin schlägt tiefgreifende Ethereum-Überarbeitung vor, die auf State-Tree- und Virtual-Machine-Engpässe abzielt

Laut Buterin machen zwei Komponenten – der State-Tree und die virtuelle Maschine des Netzwerks – mehr als 80 % der Proving-Kosten aus. Dies, so sagt er, ist ein kritisches Problem, da Zero-Knowledge-Technologie (ZK) zu einem zentralen Bestandteil der Ethereum-Roadmap wird.

Eine Binary-Tree-Überarbeitung

Im Kern des Vorschlags steht EIP-7864, das Ethereums aktuellen hexären Merkle-Patricia-Baum durch ein binäres Baum-Design ersetzen würde.

Die Änderung mag subtil klingen, aber ihre Auswirkungen sind erheblich. Binäre Bäume würden Merkle-Beweise erzeugen, die etwa 4-mal kürzer sind als die aktuelle Struktur, was die Anforderungen an die Verifizierungsbandbreite drastisch reduziert.

Das macht Lightweight-Clients und datenschutzwahrende Anwendungen günstiger und praktikabler.

Die neue Struktur würde auch Speicherslots in „Seiten" gruppieren, sodass Anwendungen, die verwandte Daten laden, dies effizienter tun können.

Viele dezentralisierte Anwendungen (dApps) greifen wiederholt auf benachbarte Speicherslots zu. Das bedeutet, dass das Upgrade in einigen Fällen mehr als 10.000 Gas pro Transaktion einsparen könnte.

Buterin schlug auch vor, die Baumänderung mit effizienteren Hash-Funktionen zu kombinieren, was möglicherweise weitere Gewinne bei der Proof-Generierungsgeschwindigkeit bringen könnte.

Noch wichtiger ist, dass die Neugestaltung Ethereums Basis-Layer „prover-freundlicher" machen würde, sodass ZK-Anwendungen direkt in den State von Ethereum integriert werden können, anstatt parallele Systeme aufzubauen.

Zusammenfassend zielt der Binary-Tree-Vorschlag darauf ab, ein Jahrzehnt an Erkenntnissen über State-Management in eine sauberere, zukunftssichere Struktur zu konsolidieren.

Eine Zukunft jenseits der EVM?

Noch ehrgeiziger ist Buterins langfristige Vision für Ethereums Execution-Engine. Er brachte die Idee ins Spiel, sich schließlich von der Ethereum Virtual Machine (EVM) hin zu einer RISC-V-basierten Architektur zu bewegen.

RISC-V ist ein weit verbreiteter offener Befehlssatz, der größere Effizienz und Einfachheit bieten könnte.

Buterin argumentierte, dass Ethereums zunehmende Abhängigkeit von speziellen Precompiles ein tieferes Unbehagen mit der EVM selbst widerspiegelt.

Wenn Ethereums Kernversprechen eine universelle Programmierbarkeit ist, so schlug er vor, dann sollte die VM diese Vision vollständig unterstützen, ohne übermäßige Workarounds. Eine RISC-V-basierte VM könnte:

  • Komplexität reduzieren
  • Die rohe Ausführungseffizienz verbessern und
  • Sich besser an moderne Zero-Knowledge-Proving-Systeme anpassen, von denen viele bereits intern RISC-V-Umgebungen verwenden.

Kurzfristig schlug Buterin einen „vektorisierten Math-Precompile" vor, der als „GPU für die EVM" beschrieben wird. Dies könnte kryptografische Operationen erheblich beschleunigen.

Längerfristig skizzierte er einen schrittweisen Übergang, bei dem RISC-V zunächst Precompiles antreibt, dann von Benutzern bereitgestellte Verträge unterstützt und schließlich die EVM selbst als Kompatibilitätsschicht absorbiert.

Debatte über Komplexität

Allerdings sind nicht alle davon überzeugt, dass Ethereum mehr tiefgreifende Änderungen benötigt. Analyst DBCrypto kritisierte das, was er als wachsende Abstraktion über die Ethereum-Roadmap beschrieb, einschließlich neuer Frameworks, die darauf abzielen, Rollup-Fragmentierung anzugehen.

Jede zusätzliche Schicht, argumentierte er, erhöht die Komplexität, führt Vertrauensannahmen ein und schafft zusätzliche potenzielle Angriffsflächen.

Die Spannung spiegelt eine breitere Debatte darüber wider, ob Ethereum weiterhin Lösungen auf sein bestehendes Design schichten oder seine Grundlage überarbeiten sollte.

Laut Vitalik Buterin muss sich Ethereums Architektur jedoch weiterentwickeln und anpassen, da Zero-Knolwedge-Beweis von einer Nische zu einer Notwendigkeit werden.

Die nächste Phase der Skalierung, so schlägt er vor, könnte nicht auf Layer 2 stattfinden, sondern tief im Kern von Ethereum.

Quelle: https://beincrypto.com/vitalik-buterin-ethereum-core-upgrade/

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