Die selbst gesetzte Frist des Weißen Hauses für Banken und Krypto-Unternehmen, ihren Streit um Stablecoin-Renditen zu lösen, ist abgelaufen.
Weil es keine Einigung gibt, steht jetzt institutionelles Kapital in Höhe von Billionen auf dem Spiel.
Warum das wichtig ist:
- Ein Gesetz für Stablecoins gilt als zentraler Schritt, damit Krypto in den USA zum Mainstream werden kann.
- Ohne solche Regeln bleibt es für alle unsicher. Für Entwickler steigen zudem die Risiken, weil Strafen drohen. Außerdem wandern viele Innovationen nach Europa und Asien ab, da dort die Regeln positiver sind.
Die Details:
- Die Frist am 1. März, gesetzt vom Chef des White-House-Krypto-Rats Patrick Witt, ist verstrichen. Es gibt noch immer keinen Kompromiss bei den Stablecoin-Zinsen.
- Kryptofirmen wollen offiziell erlauben lassen, regulierte Belohnungen für Stablecoins wie USDC anzubieten.
- Gleichzeitig fürchten Banken, dass viele Menschen ihr Geld abziehen und lieber 4–5 Prozent an Stablecoin-Erträgen nehmen als 0,01 Prozent Zinsen auf dem Sparkonto. Darum setzen sie sich für strenge Beschränkungen oder sogar ein komplettes Verbot ein.
- Eine Bankquelle sagte Crypto In America, dass man zwar grundsätzlich der Meinung sei, Stablecoin-Guthaben sollten keine direkten Zinsen bringen. Kryptofirmen würden aber weiterhin versuchen, durch „Mitgliedschaftsprogramme, Belohnungen und Staking” einen Ertrag zu ermöglichen – das sei ein Trick, der die Einigung verhindere, meinen die Banken.
- Die Aufsicht OCC könnte die Argumentation der Banken gestärkt haben. Sie hat mit ihrem neuen GENIUS Act angekündigt, dass Stablecoin-Belohnungen wohl stärker eingeschränkt werden als von der Kryptobranche erwartet.
Das große Ganze:
- Die Beratungen im Senatsausschuss für Banken werden jetzt Mitte bis Ende März erwartet. Zusätzliche Verhandlungen sollen im April folgen. Bis spätestens Juli soll es vor der politischen Lähmung im Wahljahr eine Entscheidung geben.
- Falls es keinen Kompromiss gibt, könnten die Behörden SEC und OCC mit härteren Maßnahmen reagieren und so die fehlenden Gesetze ersetzen.
- Solche Maßnahmen könnten dazu führen, dass der große Zufluss von institutionellen Geldern, den JPMorgan für Ende 2026 erwartet, auf sich warten lässt.
Der Beitrag Clarity Act verpasst Frist am 1. März – Streit um Stablecoin-Renditen bremst Fortschritt erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.
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