Laut dem Makro-Analysten Quinn Thompson steht Donald Trump angesichts der eskalierenden Spannungen rund um die Straße von Hormus mit dem Rücken zur Wand.
In einer neuen Analyse schreibt er, dass sich die US-Regierung in einer äußerst schwierigen Lage befindet – mit kaum attraktiven Möglichkeiten, den Konflikt rasch zu beenden. Doch was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs?
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Der Konflikt zeigt laut Thompson immer deutlichere wirtschaftliche Folgen. Die Störungen im Schiffsverkehr treiben die Preise für Öl, Gas sowie Agrarrohstoffe wie Weizen und Mais nach oben.
Besonders die amerikanische Mittelschicht leidet darunter – eine entscheidende Wählergruppe in Wahljahren. Steigende Energie- und Lebensmittelpreise könnten die Inflation erneut anheizen und das Verbrauchervertrauen schwächen.
Im Kern sieht der Analyst drei Möglichkeiten: Verhandlungen mit dem Iran, was als Schwäche ausgelegt werden könnte, oder eine militärische Eskalation mit erheblichen geopolitischen Risiken. Alternativ bliebe nur ein Abwarten in der Hoffnung auf eine Beruhigung der Lage, während die Rohstoffpreise weiter hoch bleiben.
Keine dieser Optionen sei wirklich überzeugend. In solchen Phasen steigt typischerweise die Unsicherheit an den Finanzmärkten – und damit auch die Volatilität.
Geopolitische Spannungen gehen häufig mit schwächerem Wachstum und höherer Inflation einher. Zentralbanken könnten daher länger an einer straffen Geldpolitik festhalten. Kapital wandert in defensivere Anlagen wie Staatsanleihen oder Liquidität, während risikoreiche Investments wie Technologieaktien und Bitcoin (BTC) unter Druck geraten.
Thompson betont, dass er selten so pessimistisch auf bestimmte Risikomärkte geblickt habe wie derzeit.
Trotzdem zeigte sich der Bitcoin-Kurs zuletzt vergleichsweise robust. Das dürfte vor allem an den aggressiven Käufen von Strategy liegen, dem größten börsennotierten Unternehmenshalter von Bitcoin weltweit.
Das Unternehmen beschafft Kapital über Vorzugsaktien mit fester Dividende (STRC) und nutzt die Erlöse nahezu direkt für weitere Bitcoin-Käufe. So entsteht ein konstanter Kaufdruck, der den Kurs zumindest kurzfristig stützen kann.
Allein in den ersten drei Handelstagen dieser Woche soll Strategy rund 7.263 Bitcoin zusätzlich erworben haben.
Het bericht Donald Trump unter Druck – das könnte Bitcoin zum Einsturz bringen verscheen eerst op Crypto Insiders.


