Professionelle Anleger wollen in den kommenden Jahren mehr in Krypto investieren, trotz des unruhigen Marktes. Dabei bevorzugen sie zunehmend sichere, regulierte Produkte. Das zeigt eine Studie von Coinbase und EY unter 351 großen Anlegern.
Die Studie zeigt, dass große Anleger Krypto nicht länger als Glücksspiel betrachten. Nach den aktuellen Marktverwerfungen hat fast die Hälfte (49 Prozent) die Risiken besser erfasst. Der Fokus liegt nun stärker auf Kontrolle und stabilen Systemen.
Dieser Sicherheitsfokus spiegelt sich in den Anlageentscheidungen wider. Regulierte Produkte, wie die neuen Bitcoin-Fonds (ETFs), sind die Norm. Eine überwältigende Mehrheit (81 Prozent) bevorzugt solche Fonds gegenüber dem direkten Kauf von Kryptowährungen. Zwei von drei Anlegern besitzen bereits einen solchen Fonds.
Das Interesse wird nicht nur durch mögliche Kursgewinne angetrieben. Zwei technologische Trends spielen eine wichtige Rolle: Stablecoins und Tokenization. Stablecoins sind Kryptowährungen mit einem stabilen Wert. Über 86 Prozent der Anleger nutzen oder prüfen sie bereits für ihr eigenes Geldmanagement.
Darüber hinaus richtet sich viel Aufmerksamkeit auf Tokenisierung: die digitale Erfassung von Vermögenswerten wie Immobilien oder Aktien auf einer Blockchain. Das Interesse daran unter Vermögensverwaltern stieg innerhalb eines Jahres von 40 Prozent auf 64 Prozent.
Regulierung ist die größte Hürde, aber gleichzeitig der wichtigste Wachstumstreiber. Zwei von drei Anlegern (66 Prozent) nennen unklare Regeln als ihre größte Sorge.
Zugleich ist mehr Klarheit der entscheidende Grund für zusätzliche Investitionen. Von den Anlegern, die ihre Investitionen erhöhen wollen, gibt 65 Prozent an, dass klare Regeln der ausschlaggebende Faktor sind.
Die Studie von Coinbase und EY zeichnet das Bild eines reifenden Kryptomarktes. Große Anleger setzen weniger auf schnelle Gewinne und mehr auf regulierte Produkte sowie langfristig orientierte Technologie.
Het bericht Studie: Große Anleger investieren mehr in Krypto verscheen eerst op Crypto Insiders.


