TLDR Das Berufungsgericht des Ninth Circuit lehnte Kalshis Eilantrag zur Blockierung der Durchsetzung in Nevada ab. Eine einstweilige Verfügung gegen Kalshi scheint nun unmittelbar bevorzustehen.TLDR Das Berufungsgericht des Ninth Circuit lehnte Kalshis Eilantrag zur Blockierung der Durchsetzung in Nevada ab. Eine einstweilige Verfügung gegen Kalshi scheint nun unmittelbar bevorzustehen.

Kalshi könnte aus Nevada ausgeschlossen werden — Warum das für Krypto-Vorhersagemärkte wichtig ist

2026/03/20 15:50
3 Min. Lesezeit
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TLDR

  • Das Berufungsgericht des Ninth Circuit lehnte Kalshis Notantrag ab, die Durchsetzung durch Nevada zu blockieren
  • Eine einstweilige Verfügung gegen Kalshi scheint nun unmittelbar bevorzustehen und zwingt das Unternehmen, den Betrieb in Nevada für mindestens 14 Tage einzustellen
  • Das Nevada Gaming Control Board erließ im März eine Unterlassungsanordnung gegen Kalshi wegen nicht lizenzierter Sportwetten
  • Kalshi argumentiert, dass seine Verträge unter die Zuständigkeit der bundesstaatlichen CFTC fallen und nicht unter das staatliche Glücksspielrecht
  • Connecticut, New York, New Jersey und weitere Bundesstaaten verfolgen ebenfalls ähnliche Maßnahmen gegen Kalshi und konkurrierende Plattformen

Das Berufungsgericht des Ninth Circuit hat Kalshis Notantrag abgelehnt, Nevada daran zu hindern, eine einstweilige Verfügung gegen seine Sportveranstaltungsverträge durchzusetzen. Das Urteil ebnet den staatlichen Aufsichtsbehörden den Weg zum Handeln.

https://twitter.com/coinbureau/status/2024026094609768527?s=20

Das Nevada Gaming Control Board schickte Kalshi im März eine Unterlassungsanordnung. Es behauptet, dass Kalshis Sportveranstaltungsverträge einer nicht lizenzierten Sportwette nach Nevada-Recht entsprechen.

Der Glücksspielanwalt Daniel Wallach sagte, eine einstweilige Verfügung erscheine nun unmittelbar bevorstehend. Nach dem Recht Nevadas kann gegen eine einstweilige Verfügung keine Berufung eingelegt werden, was bedeutet, dass Kalshi den Bundesstaat für mindestens 14 Tage verlassen müsste.

https://twitter.com/WALLACHLEGAL/status/2034674972522680587?s=20

Kalshi wehrte sich vor Gericht und erklärte, dass seine Verträge ausschließlich von der Commodity Futures Trading Commission reguliert werden. Das Unternehmen argumentierte, dass die Blockierung dieser Verträge dem Unternehmen „unmittelbaren Schaden" zufügen würde.

Der Fall kehrt nun vor das Bundesgericht zurück, während Nevada mit seiner Durchsetzungsmaßnahme voranschreitet.

Kalshi warnt vor widersprüchlichen Gerichtsurteilen

In einem Antrag vom 13.03. erklärte Kalshi, dass die Erlaubnis für Nevada fortzufahren, während die bundesstaatliche Klage noch läuft, ein echtes Risiko widersprüchlicher Entscheidungen schafft.

Kalshi sagte, die beiden Gerichte könnten „genau zur gegenteiligen Schlussfolgerung" gelangen, ob das bundesstaatliche Rohstoffrecht staatliche Glücksspielvorschriften außer Kraft setzt. Das Unternehmen warnte, dies könne „jurisdiktionales Chaos schaffen".

Die Debatte konzentriert sich darauf, wer das letzte Wort hat — bundesstaatliche Aufsichtsbehörden oder staatliche Glücksspielbehörden.

Auch andere Bundesstaaten wehren sich

Nevada handelt nicht allein. Connecticut, New York, New Jersey und mehrere andere Bundesstaaten sind ebenfalls gegen Sportveranstaltungsverträge vorgegangen, die von Vorhersagemarktplattformen angeboten werden.

Kalshi ist nicht das einzige Unternehmen, das rechtlichem Druck ausgesetzt ist. Crypto.com, Polymarket und Coinbase befinden sich ebenfalls in Rechtsstreitigkeiten mit mehreren Bundesstaaten über ähnliche Produkte.

Vorhersagemärkte sind schnell gewachsen. Das wöchentliche Handelsvolumen auf Plattformen wie Kalshi und Polymarket übersteigt laut Dune Analytics nun regelmäßig 2 Milliarden Dollar.

Dieses Wachstum hat die Aufmerksamkeit von Gesetzgebern auf sich gezogen, die über Insiderhandel und Marktmanipulation besorgt sind.

Kalshi hat während der gesamten Rechtsstreitigkeiten betont, dass staatliche Aufsichtsbehörden nicht die Befugnis haben, bundesstaatlich regulierte Veranstaltungsverträge einzuschränken.

Der nächste wichtige Schritt ist eine Anhörung zu einer vorläufigen Verfügung, die darüber entscheiden wird, ob Kalshi den Betrieb in Nevada wieder aufnehmen kann, während der umfassendere Rechtsstreit weitergeht.

Der Beitrag Kalshi könnte aus Nevada gedrängt werden — Deshalb ist das wichtig für Krypto-Vorhersagemärkte erschien zuerst auf CoinCentral.

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