PANews berichtete am 22. März, dass laut Jinshi Cinda Futures darauf hinwies, dass der Kern der Goldpreisentwicklung aus aktueller Antriebskraft in der erneuten Einschränkung der Zinserwartungen durch steigende Energiepreise liegt. Angesichts des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten bleiben die Ölpreise hoch, wobei Brent-Rohöl-Futures zuvor über 100 $ stabilisierten, was die Marktbedenken hinsichtlich der Hartnäckigkeit der Inflation erheblich verstärkte. Vor diesem Hintergrund ist die Markteinschätzung zum Pfad des Inflationsrückgangs vorsichtiger geworden, wodurch die Preisbildung für Zinssenkungen geschwächt wird und der Dollar kurzfristig stärker wird, was Abwärtsdruck auf Gold ausübt. Obwohl die früheren Beschäftigungsdaten schwach waren, gleichen energiegetriebene Inflationserwartungen diesen positiven Faktor aus, was die Finanzattribute von Gold kurzfristig bärisch macht. Auf der politischen Ebene erwartet der Markt allgemein, dass die Federal Reserve die Zinssätze beim zweiten aufeinanderfolgenden Treffen unverändert lässt, aber der Schlüssel liegt in der Zukunftsorientierung zum Zinspfad, insbesondere Powells Bewertung der Auswirkungen von Inflation und geopolitischen Konflikten, die die Markteinschätzung zum nachfolgenden Lockerungstempo direkt beeinflussen wird.


