Die Spannungen zwischen der Kryptowährungsbörse Binance und dem Wall Street Journal eskalieren. Binance Co-CEO Richard Teng erklärte, dass der kürzlich in der Zeitung veröffentlichte Artikel „diffamierend" sei und gab bekannt, dass sie ein offizielles Schreiben versandt haben, in dem sie die sofortige Korrektur und vollständige Rücknahme der falschen Aussagen fordern.
Richard Teng behauptete in einem Social-Media-Beitrag, dass Nachrichtenberichte über das Compliance-Programm von Binance schwerwiegende Ungenauigkeiten enthielten. Teng machte geltend, dass das Unternehmen die notwendigen Korrekturen vor dem Bericht an den Journalisten übermittelt habe, aber keine Antwort auf dieses Feedback erhalten habe. Laut Teng enthält der veröffentlichte Inhalt Aussagen, die nicht der Wahrheit entsprechen und den Ruf des Unternehmens schädigen.
Das Wall Street Journal behauptete, dass Binance einen Mitarbeiter entlassen habe, der eine Überweisung in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar mit iranischen Verbindungen aufgedeckt hatte.
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Binance erklärte auch in einer schriftlichen Stellungnahme, dass der Bericht des Wall Street Journal „irreführend und verzerrt" sei. Das Unternehmen argumentierte, dass der Bericht auf den Behauptungen eines verärgerten ehemaligen Mitarbeiters basiere und aus einer einseitigen Perspektive geschrieben wurde. Die Erklärung fügte auch hinzu, dass der Reporter, der den Bericht erstellt hat, kein ausreichendes Verständnis der allgemeinen Compliance-Prüfungsprozesse auf Kryptowährungsplattformen hatte.
Binance erklärte, dass es in den im Nachrichtenbericht zitierten Fällen Verfahren befolgt habe, die die Industriestandards übertreffen, und argumentierte, dass es effektiv mit den Strafverfolgungsbehörden koordiniert und Benachrichtigungen an die zuständigen Aufsichtsbehörden vorgenommen habe.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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