Michael Saylors Strategy steht unter Druck. Die Aktie des Unternehmens ist seit dem Höchststand um etwa 75 Prozent gefallen. Das sorgt für kritische Blicke auf Saylors Unternehmensstrategie. Der bekannte Krypto-Analyst „Doctor Profit“ hat die Bitcoin-Strategie von Strategy scharf kritisiert. Auf X bezeichnet er den Ansatz von Unternehmenschef Michael Saylor als „rücksichtslos“.
Strategy begann 2020 damit, große Mengen Bitcoin als Teil seiner Unternehmensstrategie zu kaufen. Vergangene Woche erreichte das Unternehmen einen Meilenstein mit dem hundertsten Kauf. Laut Doctor Profit hat dieser Ansatz wenig gebracht, da das Unternehmen seitdem kaum Gewinne mitgenommen hat.
Der Strategy-Aktienkurs ist seit dem Höchststand um etwa 75 Prozent gefallen. Auch die Bitcoin-Position selbst befindet sich im Verlust. Mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 76.000 Dollar pro Bitcoin liegt die Investition derzeit rund 13 Prozent im Minus.
Doctor Profit gibt an, Saylor bereits mehrfach vor den Risiken gewarnt zu haben. Anstatt Positionen abzubauen, kaufte Saylor stattdessen noch mehr Bitcoin nach. Der Unternehmenschef soll frühere Warnungen als „Unsinn“ abgetan haben.
„Ich verstehe nicht, wie rücksichtslos dieser Ansatz in dieser Phase des Marktzyklus ist“, schreibt der Analyst. „Märkte belohnen Disziplin, nicht blinden Glauben an Bitcoin.“
Der Analyst zieht auch einen Vergleich mit Saylors Vergangenheit. Er bezeichnet den Unternehmenschef als „einen der größten Verlierer der Dotcom-Blase im Jahr 2000″. Doctor Profit warnt, dass Saylor mit der „aktuellen KI-Blase“ Gefahr läuft, die Geschichte zu wiederholen.
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